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Mehr Pension für alle:
Wir stärken die zweite Säule

Österreich braucht eine betriebliche Altersvorsorge, die für alle zugänglich ist, Erträge ermöglicht und die gesetzliche Pension langfristig ergänzt.

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© NEOS / KI

Österreichs Pensionssystem ist nicht zukunftsfit. Seit Jahren steigen die Zuschüsse aus dem Budget, zuletzt auf rund 20 Milliarden Euro jährlich. Gleichzeitig verlieren viele Menschen Geld durch ein System, das ihr Erspartes nicht arbeiten lässt.

Das österreichische Altersvorsorgesystem basiert auf drei Säulen: der staatlichen Pension, der betrieblichen Altersvorsorge und der privaten Vorsorge. In der Realität trägt jedoch fast ausschließlich die erste Säule die gesamte Last.

Die zweite Säule – die betriebliche Altersvorsorge – spielt hingegen nur eine Nebenrolle. Während Länder wie Dänemark oder die Niederlande konsequent auf kapitalmarktorientierte Systeme setzen und damit enorme Vermögen aufbauen konnten, bleibt Österreich weit zurück.

NEOS-Abgeordneter Christoph Pramhofer dazu im Podcast:

Geld ist da – es wird nur falsch eingesetzt

Seit 2003 zahlen Arbeitgeber:innen verpflichtend 1,53% des Bruttogehalts in die sogenannte Abfertigung neu ein. Heute verwalten Vorsorgekassen rund 22 Milliarden Euro für fast vier Millionen Menschen. Das Geld ist also vorhanden.

Doch das System verhindert, dass dieses Geld sinnvoll wächst: Strenge Vorgaben führen zu niedrigen Renditen, die oft nicht einmal die Inflation ausgleichen. Real verlieren die Menschen also Geld.

Ein System, das Ungleichheit verstärkt

Nur etwa ein Viertel der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer hat Zugang zu einer echten betrieblichen Zusatzpension über Pensionskassen. Wer diese Möglichkeit hat, profitiert von langfristigen Kapitalmarkt-Erträgen. Alle anderen müssen sich mit einer Abfertigung zufriedengeben, die kaum mehr bringt als ein schlecht verzinstes Sparbuch. Das ist nicht nur ineffizient – es ist auch unfair.

Mehr Gerechtigkeit durch Zugang für alle

Mit unserer Reform öffnen wir die zweite Säule für alle Erwerbstätigen. Herzstück ist ein Generalpensionskassenvertrag, der erstmals allen Erwerbstätigen automatisch Zugang zu einer betrieblichen Zusatzpension ermöglicht.

Zusätzlich schaffen wir ein neues Modell: Wer sein Geld bis zur Pension anlegt, kann von höheren Erträgen profitieren. Wir NEOS setzen dabei bewusst auf Wahlfreiheit: Bestehende Dienstverhältnisse bleiben im bisherigen System, wer möchte, kann wechseln. Neue Arbeitsverhältnisse werden automatisch in das neue Modell integriert – mit der Möglichkeit zum Opt-out.

Spürbar mehr im Alter

Die Auswirkungen sind konkret und messbar: Wer das neue System über ein gesamtes Erwerbsleben nutzt, kann seine Nettopension um rund 10% steigern. Zudem wächst die Abfertigung deutlich: von etwa 60.000 auf rund 90.000 Euro. Das alles passiert ohne Mehrkosten für Arbeitnehmer:innen oder Unternehmen.

Österreich verschenkt seit Jahrzehnten Wohlstand durch ein System, das Kapital fesselt, statt es arbeiten zu lassen. Wir NEOS ändern das. Mit Mut zu Reformen, mit klaren Konzepten und mit dem Ziel, den Menschen in Österreich ein besseres Leben im Alter zu ermöglichen.

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